
Die Wiederheiligung unseres Daseins
im Sinne der westlichen Mysterientradition
Mitte des Jahres (Juni 2011) fand erneut der traditionelle Workshop von Dolores Ashcroft-Nowicki
in Deutschland (Lindenfels) statt, der auch in diesem Jahr wieder von unserer Bruderschaft organisiert
worden ist.
Aufgrund einiger Ereignisse, die dort stattgefunden haben, und in Folge
einiger der Konsequenzen, die diese Ereignisse bislang hatten, wird der Text dieser Webseite derzeit in
mehreren kleinen Einzelschritten neu strukturiert.
Mittelfristig werden wir einige neue Inhalte einbringen.
Zu unserer Arbeit in der Bruderschaft des Ewigen Lichtes:
Unsere Schwerpunkte liegen im Bereich Ritualmagie und Qabbalah,
obwohl
die gesamte Bandbreite der westlichen Mysterientradition bei uns vertreten
ist und gelehrt wird - ebenso wie die männlichen und weiblichen
Mysterien. (vgl.
Über uns)
Wir betrachten spirituelle
Arbeit letztendlich als
Wiederheiligung bzw. Neuweihe unseres gesamten Daseins. Aus diesem
Grund bieten wir im äußeren Hof unserer Mysterienschule eine umfassende spirituelle
Ausbildung auf hohem Niveau an. Dies umfaßt sowohl die Lehrinhalte als auch die ethischen Standards.

Die Aktualisierung des obigen Abschnitts fand
am 02.12.2011 statt.

Das Ritual zur Wiederheiligung der Gebärmutter
(The Reconsecration
of the Womb)
nach Dolores Ashcroft-Nowicki
Dolores Ashcroft-Nowicki
ist eine Eingeweihte der westlichen Mysterientradition und Studiendirektorin
der Servants of the Light School of Occult Science (SOL). Bei der Servants
of the Light-Schule handelt es sich um eine magisch-okkulte
Mysterienschule, die seit mehr als 30 Jahren aktiv ist und die die westliche
magische Mysterientradition lehrt und an ihre Studenten und Studentinnen
überliefert. Die SOL hat eine deutsche Tochterschule (vgl. "über
uns"), die BOEL-Mysterienschule,
die in Frankfurt/M., bei München und bei Hamburg eine persönliche Ausbildung
in Ritualmagie und den westlichen Mysterien anbietet.
Dolores Ashcroft-Nowicki
ist eines der Gründungsmitglieder der Servants of the Light und
hat 1976 die Leitung der Schule auf Wunsch ihres Vorgängers und
Lehrers W.E. Butler übernommen. Walter E. Butler seinerseits
war ein Schüler der bedeutenden Okkultistin Dion Fortune, der Begründerin der Society of the Inner Light. (Mehr
über die Geschichte der SOL und die Tradition, in der wir stehen,
findest Du hier.
)
Seit vielen Jahren ist Dolores als Autorin und Lehrerin aktiv, sie
gibt weltweit Seminare, hält Vorträge und ist eine anerkannte
Autorität auf dem Gebiet der Magie und der westlichen Mysterien.
Im Zuge ihrer spirituellen
Arbeit schuf Dolores vor vielen Jahren auch ein ganz besonderes Ritual
für Frauen, das dazu dient, den heiligen Raum im Inneren einer
jeden Frau, die Gebärmutter, zu reinigen und erneut zu heiligen,
speziell nach Krankheit, Verletzung oder Gewalt jeder Art, sei sie
körperlicher, psychologischer oder seelischer Art, sowie nach
Tot- oder Fehlgeburten, Operationen etc.
Dieses Ritual hat das Potential, die Gebärmutter und die verletzte
Weiblichkeit einer Frau erneut zu heiligen, das heißt, den heiligen
Raum wiederherzustellen, neu zu weihen und erneut mit Licht zu erfüllen.
Das Ritual zur Wiederheiligung der Gebärmutter arbeitet auf der
spirituellen Ebene und ersetzt weder eine Therapie noch eine ärztliche
Behandlung o.ä., kann diese aber unterstützen, einleiten
oder abschließen. Vorhergehende und / oder weitergehende spirituelle
Arbeit der betreffenden Frau betrachten wir als sinnvoll und wünschenswert.
Der Text des Rituals
ist schon in den 90er Jahren in der zweiten Auflage des Buches "First
Steps in Ritual"von Dolores Ashcroft-Nowicki erschienen. Zusätzlich
dazu hat sie im Laufe der Jahre immer wieder einzelne Frauen im Rahmen
einer speziellen Zeremonie persönlich dazu autorisiert und ermächtigt,
dieses Ritual für andere Frauen durchzuführen. (So auch
uns.
Diese persönliche
Ermächtigung durch Dolores kann der Durchführung des
Rituals in der Regel eine tiefere Dimension verleihen als wenn man es nur
aus Dolores' Buch übernimmt. Man sollte diese persönliche Ermächtigung
nicht überbewerten, denn andere Faktoren spielen eine weit größere Rolle.
Vor allem die persönliche spirituelle und somit auch ethische Reife sowie
der spirituelle Hintergrund der entsprechenden Frau, aber auch ihre bisherige
ritualmagische Erfahrung und ihr theoretisches Hintergrundwissen sind
maßgeblich. Unter "ritualmagischer Erfahrung"
verstehen wir eine fundierte Ausbildung und langjährige Arbeit in einer
seriösen und ethischen spirituell arbeitenden ritualmagischen Gruppe unter
der Anleitung erfahrener Lehrer und Lehrerinnen, die idealerweise
Eingeweihte der westlichen Mysterien sind. Eine solche Ausbildung
wird im äußeren Hof unserer Bruderschaft angeboten und
wir durchlaufen sie
selbstverständlich auch selbst.
Wir wurden 2007
von Dolores Ashcroft-Nowicki zur Durchführung des Rituals zur
Wiederheiligung der Gebärmutter autorisiert. Einige der von
Dolores zur Durchführung des Rituals autorisierten Frauen kennen
wir persönlich, aber wir sind nicht notwendigerweise mit ihnen
verbunden. Manche von ihnen (und auch manche ihrer Schülerinnen),
bieten die Durchführung des Rituals zur Wiederheiligung der Gebärmutter
im Rahmen von Wochenend-Workshops
an. Jede von ihnen hat einen ganz eigenen Zugang zu den weiblichen Mysterien
und sie alle bringen sehr unterschiedliche Vorkenntnisse und Herangehensweisen
mit. Die meisten von ihnen arbeiten primär auf dem grünen Strahl, d.h. sie
sind naturmagisch bzw. schamanisch orientiert. Einige wenige arbeiten primär auf
dem blauen Strahl, was auch für uns zutrifft.
Unsere Schwerpunkte liegen im Bereich Ritualmagie und Qabbalah,
obwohl selbstverständlich
die gesamte Bandbreite der westlichen Mysterientradition bei uns vertreten
ist und gelehrt wird - ebenso wie die männlichen und weiblichen
Mysterien, die ein Teil davon sind. (vgl.
Über uns)
Spirituelle Arbeit bedeutet für uns eine Wiederheiligung bzw. Neuweihe
unseres gesamten Daseins. Unter anderem aus diesem Grund haben wir das Ritual der
Wiederheiligung der Gebärmutter noch nie auf Wochenend-Workshops angeboten.
Jedoch kann eine entsprechende Zeremonie in unserer spirituellen Arbeit im Bereich
der weiblichen Mysterien durchaus Anwendung finden.
Wir empfinden es als bedenklich, das Ritual zur Wiederheiligung
der Gebärmutter isoliert anzubieten, ohne die betreffende Frau näher zu kennen,
für die man es durchführt, und ohne sie vorher und hinterher angemessen begleiten
zu können.
Ebenso sehen wir es als problematisch, womöglich direkt oder indirekt den Eindruck
zu erwecken, nur das Ritual alleine könne schon schwere seelische Wunden und psychische Verletzungen
heilen. Zwar hat es grundsätzlich das Potential dazu (so wie jedes gute und durchdachte
Ritual, das professionell von einer dafür geeigneten Person durchgeführt wird), aber weil das
Ritual auf der spirituellen Ebene arbeitet, kann sich
dieses Potenzial am besten entfalten, wenn eine entsprechende psychische,
ggf. therapeutische und spirituelle Vorarbeit bereits geschehen ist. Dies ist besonders
bei mittleren und schweren psychischen und seelischen Wunden der Fall.
Das Ritual zur Wiederheiligung der Gebärmutter hat ebenfalls das Potenzial,
einen wichtigen Impuls für den Beginn therapeutischer und/oder spiritueller Arbeit zu setzen,
jedoch analog zum vorher gesagten muß dieser Anfangsimpuls dann auch angemessen aufgenommen
und in weiterer Arbeit vertieft und fortgeführt worden. Diese weitere Arbeit kann therapeutischer Natur
sein oder, wenn die betreffende Frau seelisch und psychisch genügend
gefestigt ist, spiritueller Natur, wobei auch diese spirituelle Arbeit
unserer Auffassung nach von einer dafür geeigenten und erfahrenen Person begleitet und unterstützt
werden sollte.
Das Ritual zur Wiederheiligung der Gebärmutter kann idealerweise nach einer
Therapie bzw. nach einer tiefgehenden psychischen und spirituellen Verarbeitung der seelischen
Wunden und der psychischen Verletzungen genutzt werden, um die erlangte Heilung
auf diese Weise rituell abzuschließen und zu bekräftigen.
Welche Reihenfolge auch gewählt wird, es sollte darauf geachtet werden, das
Ritual zur Wiederheiligung der Gebärmutter (oder ein anderes, für diesen Zweck geschaffenes
und geeignetes Ritual)
nicht unbedacht oder dilettantisch durchzuführen, sondern es von einer
dafür geeigneten und ethisch hochstehenden Frau durchführen zu lassen, um das
Ritual und seine Bedeutung nicht zu entwürdigen.